„Wir dürfen es nicht Vergessen“
Filmvorführung und Zeitzeuginengespräch mit Antje Kosemund

In einem neuen Dokumentarfilm "Wir dürfen es nicht vergessen" porträtiert der Regisseur Thorsten Wagner die Hamburger Antifaschistin und Zeitzeugin Antje Kosemund.
Diese wurde 1928 geboren und ist in einer Arbeiterfamilie aufgewachsen. Ihr Vater wurde im Mai 1933 durch die Gestapo verhaftet, ihre Mutter starb früh und ihre Schwester Irma fiel dem »Euthanasie«-Mordprogramm der Nazis zum Opfer. Im Gespräch mit ihr erscheinen Menschen, Orte, Straßen und Gebäude. Sie alle erzählen ihre Geschichte vom kommunistischen Widerstand gegen den Nationalsozialismus und von einer Spur im Vernichtungsprogramm der Aktion T4, die bis nach Wien führt. Antje Kosemunds Erinnerungen sind Zeugnis eines widerständigen Lebens und ein Dokument gegen das Vergessen.
Antje Kosemund wird zu Gast sein, um anschließend an die Filmvorführung Fragen zu beantworten und an der Diskussion teilzunehmen.
Einlass: 15:30 Uhr
Filmbeginn: 16:00
Eine Veranstaltung zum 80. Jahrestag der Befreiung von Faschismus und Krieg im Rahmen des Bündnis 08. Mai.
Eine gemeinsame Veranstaltung mit dem Jugend- und Stadtteilhaus Tesch & Jugend Organisiert.