BEGIN:VCALENDAR
VERSION:2.0
PRODID:icalendar-ruby
CALSCALE:GREGORIAN
METHOD:PUBLISH
BEGIN:VEVENT
DTSTAMP:20260714T133808Z
UID:c3497b2f-0d55-4f5b-bdbe-136565a51b40
DTSTART:20251114T193000
DTEND:20251114T203000
CLASS:PRIVATE
DESCRIPTION:Der Überfall auf Israel vom 7. Oktober 2023 war von Beginn an 
 nicht von den Bildern zu trennen\, die die Täter produziert und medial vo
 r allem über das Internet verbreitet haben. Die enorme Erregung\, mit de
 r die Bilder produziert\, rezipiert\, reproduziert\, dann verleugnet und b
 ekämpft wurden\, förderte Aspekte von Aggression und Lust\, von Sexuelle
 m und Moralischem zu Tage\, die sich nicht von selbst verstehen. \nDer Ü
 berfall auf Israel vom 7. Oktober 2023 war von Beginn an nicht von den Bil
 dern zu trennen\, die die Täter produziert und medial vor allem über das
  Internet verbreitet haben. Die enorme Erregung\, mit der die Bilder prod
 uziert\, rezipiert\, reproduziert\, dann verleugnet und bekämpft wurden\,
  förderte auf diese Weise Aspekte von Aggression und Lust\, von Sexuellem
  und Moralischem zu Tage\, die sich nicht von selbst verstehen. \n\nDer 
 Überfall auf Israel vom 7. Oktober 2023 war von Beginn an nicht von den B
 ildern zu trennen\, die die Täter produziert und medial vor allem über d
 as Internet verbreitet haben. In ihnen wird die äußerste Gewalt gegen Me
 nschen gefeiert und lustvoll zur Schau gestellt. Sie wurden weltweit milli
 onenfach geteilt und angeschaut und fungierten nicht nur als islamistische
  Propaganda. Dabei unterscheiden sie sich von älteren Formen antisemitisc
 her Bildsprache und stehen zugleich in Kontinuität zu ihnen. Die enorme E
 rregung\, mit der die Bilder produziert\, rezipiert\, reproduziert\, dann 
 verleugnet und bekämpft wurden\, förderte auf diese Weise Aspekte von Ag
 gression und Lust\, von Sexuellem und Moralischem zu Tage\, die sich nicht
  von selbst verstehen. Diese Aspekte spielen eine wesentliche Rolle auch f
 ür die Rezeption der Bilder des auf den 7. Oktober folgenden Kriegs im Ga
 zastreifen.\n\nKönnen die Bilder des 7. Oktobers als antisemitische im Si
 nne einer ikonografischen Tradition verstanden werden? Oder sind sie ledig
 lich Ausdruck der allgemeinen technischen Entwicklung der Bildproduktion u
 nd -zirkulation durch Internet und Smartphone? Was verraten die Bilder als
  Selbstzeugnisse über die Täter\, ihre Vorstellungen und Phantasien?\nIm
  Versuch\, diese Bilder des 7. Oktober und ihr sehr unmittelbares Nachlebe
 n zu verstehen\, kollidieren also die sehr grundsätzlichen Fragen\, was e
 in Bild und was Antisemitismus ist.\n\nAnhand eines Bildervortrags geht Ti
 ll Gathmann der These nach\, dass das antisemitische Bild psychisch konsti
 tutiv für das gewaltsame Ausagieren des Antisemitismus in der Tat ist –
  aber spätestens mit dem 7. Oktober eine neue Funktion angenommen hat\, i
 ndem es als dokumentarisches selbst Teil der Tat wird.  Hinweis zur Ve
 ranstaltung: Im Vortrag werden keine Darstellungen expliziter Gewalt gezei
 gt oder Täterperspektiven ungebrochen reproduziert.\n\nTill Gathmann ist 
 freischaffender Gestalter und Künstler und lebt und arbeitet in Berlin. E
 r promoviert im Feld der künstlerischen Forschung an der Akademie der bil
 denden Künste Wien. Zum Thema hat er in der Zeitschrift sans phrase. Zei
 tschrift für Ideologiekritik den Essay  „Netze. Zur Bildkrise des 7. 
 Oktobers\, oder: Annäherungen an eine Metapsychologie des antisemitischen
  Bilds.“ verfasst (Heft 24/2024).\n\nDiese Veranstaltung findet statt in
  Kooperation mit Hamburg Vernetzt gegen Rechts.
LOCATION:Westwerk
SUMMARY:Annäherungen. Antisemitische Bilder und der 7. Oktober 2023
URL;VALUE=URI:https://sperrstunde.org/events/2025-11-14-annaeherungen-antis
 emitische-bilder-und-der-7-oktober-2023
END:VEVENT
END:VCALENDAR
