Klimawandel und Gesellchaftskritik - Buchvorstellung und Diskussion
Nach dem letzten Bewegungszyklus werden die gesellschaftlichen Grundlagen der Vernutzung natürlicher Ressourcen und des politischen Protests dagegen unter die Lupe genommen.
Die Naturwissenschaften gelten als zentraler Stichwortgeber und kritische Instanz, wenn es um die Ursachen und Folgen des menschengemachten Klimawandels geht. Im heute dominierenden Verständnis von Wissenschaft hat allerdings eine Sache – die allerwirklichste – keinen Ort: Gesellschaft. Ein kritischer Begriff von ihr ist jedoch vorausgesetzt, soll dem Klimawandel in Zukunft etwas entgegengesetzt werden.
Der Band versammelt Beiträge unter so unterschiedlichen Themenschwerpunkten wie Kapital, Ethik und Wissenschaft, Ideologiekritik ökologischer Bewegungen, Geschichtsphilosophie und Zukunftsbewusstsein, gesellschaftliche Naturverhältnisse und reale Folgen des Klimawandels. In ihrer Gesamtheit bieten diese Aspekte einen klaren Einblick in die Ursache der gegenwärtigen Misere.
Die Herausgeber*innen stellen den Band und die gegenwärtige Situation der Klimabewegung im Angesicht einer verstrichenen Möglichkeit ihrer Umsetzung vor. Die anschließende Diskussion ermöglicht es Studierenden, die gesellschaftlichen Ursachen der Klimakrise zu reflektieren und gängige Narrative ökologischer Bewegungen kritisch zu hinterfragen – ein unverzichtbarer Beitrag zur politischen Bildung in Zeiten eskalierender Umweltkrisen.