Buchvorstellung „Materialistischer Feminismus – Gegenwartsanalysen zu Geschlecht im Kapitalismus“
Die Autor:innen Christina Engelmann und Lou Zucker stellen die im Band versammelten feministischen Analysen der Geschlechterverhältnisse im Kapitalismus vorstellen. Anschließend gibts ein Podium mit Anika Ziemba vom WenDoKollektiv 5Finger bilden eine Faust zur Frage, wie sich aus der Perspektive einer materialistisch-feministischen Gesellschaftstheorie insbesondere Gewalt als ein Phänomen darstellt, in dem sich die Ungleichheit im Geschlechterverhältnis bis heute auf besonders drastische Weise manifestiert.

Am 6. Februar werden die Autor:innen Christina Engelmann und Lou Zucker im Centro Sociale die im Band versammelten feministischen Analysen der Geschlechterverhältnisse im Kapitalismus vorstellen. Wie verhält sich die Geschlechterdifferenz zu anderen Herrschafts- und Widerspruchskonstellationen kapitalistischer Gesellschaften? Was haben vergeschlechtlichte Arbeitsteilung, patriarchale Verwandtschaftsbeziehungen und die Kontrolle weiblicher Sexualität und Begehren mit der kapitalistischen Verwertungslogik zu tun? Inwiefern scheint es angezeigt, queere und materialistische feministische Analysen miteinander zu verbinden, um diese Fragen in ihrer Komplexität zu erschließen?
Auf dem Podium werden wir gemeinsam mit Anika Ziemba (WenDo-Kollektiv 5 Finger bilden eine Faust) diskutieren, wie sich aus der Perspektive einer materialistisch-feministischen Gesellschaftstheorie insbesondere Gewalt als ein Phänomen darstellt, in dem sich die Ungleichheit im Geschlechterverhältnis bis heute auf besonders drastische Weise manifestiert. Wie kann eine feministische Praxis aussehen, die sich gegen die gewaltvollen und unterdrückenden Verhältnisse des Gegenwartskapitalismus erfolgreich zur Wehr setzt?
Im Anschluss an das Podium wird im Centro eine Tanzparty stattfinden. Wir freuen uns darauf, mit euch über den Sammelband zu diskutieren und im Anschluss zu feiern!