„Queer is a Class Struggle“ – Eine historisch-materialistische Perspektive auf die Unterdrückung queerer Menschen
Anlässlich des 8. März, des internationalen feministischen Kampftags, laden wir zu einer Diskussion ein, die die Unterdrückung queerer Menschen aus einer historisch-materialistischen Perspektive beleuchtet – und der Frage nachgeht, wie sich ihre Abwertung im Kapitalismus theoretisch begreifen lässt.
Anlässlich des 8. März, des internationalen feministischen Kampftags, laden wir zu einer Diskussion ein, die die Unterdrückung queerer Menschen aus einer historisch-materialistischen Perspektive beleuchtet – und der Frage nachgeht, wie sich ihre Abwertung im Kapitalismus theoretisch begreifen lässt.
Wir fragen, warum ein System, das auf Eigentum, Ausbeutung und geschlechtlich reproduzierter Arbeit basiert, immer wieder geschlechtliche und sexuelle Normen hervorbringt – und warum Menschen, die diese Normen infrage stellen, abgewertet oder ausgeschlossen werden.
Was hat die Entstehung des Kapitalismus mit der Verfestigung von Geschlechterrollen zu tun? Und wie wurden queere Lebensweisen im Zuge dieser Entwicklung systematisch abgewertet?
Was kann eine historisch-materialistische Sichtweise zur Analyse dieser Unterdrückung beitragen – und welche Konsequenzen ergeben sich daraus für uns als Sozialist*innen, die für die Befreiung aller Menschen kämpfen?
Diese Fragen diskutieren wir mit Mine Pleasure Bouvar (sie*/they), politische Bildner*in mit Schwerpunkt auf Transfeindlichkeit, Faschismusstudien und marxistischem Transfeminismus. Ihr* Fokus liegt auf der Kritik an vergeschlechtlichter Ausbeutung – mit dem Ziel einer transsexuellen und queeren Befreiung.