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Status

Eine One-Man-Show mit dem ukrainischen Schauspieler Nikita Petrosian über Status, Statusverlust und Statuserwerb - von der Karriere im Leistungsprinzip über Berufsverlust und Flucht hin zum Aufrappeln in einer veränderten Welt.

Der Schauspieler Nikita Petrosian liegt zusammengerollt in einem kleinen Haus aus Metallstangen.

Im biografisch geprägten Show-Format verschwimmen die Grenzen zwischen Unterhaltung und Ernst, zwischen persönlicher Geschichte und gesellschaftlicher Dimension, zwischen der Schauspielerei an sich und der von Selbstdarstellung und Präsentationsdruck geprägten Öffentlichkeit.

Die Welt unsicher geworden. Unsere Gewissheiten sind in Frage gestellt und von einem Moment auf den anderen kann sich bei uns - zack - alles ändern. Es droht Statusverlust.
Wie damit umzugehen ist, weiß der ukrainische Schauspieler Nikita Petrosian. In einer multiperspektivischen One-Man-Show und mit einem reichhaltigen performerischen Repertoire wird er es dem Publikum beweisen: Er weiß, wie Status funktioniert. Er kann sein, was immer er sein will, so lange er nur hart genug arbeitet und immer freundlich lächelt. Es gilt der Aufstiegsgedanke.
Als Showmaster schwankt er dabei zwischen Comedy und Tragik, zwischen aufrichtigen biografischen Einblicken und selbstdarstellerischen Überhöhungen, zwischen dem Dasein als Kriegsflüchtling und dem Dasein als Bühnenmensch.
Wie findet man Anschluss in einer von Kategorien und Abgrenzung bestimmten Welt?
Im schillernden Spiegel der selbstdarstellerischen Vereinzelungsgesellschaft verschmelzen wir alle zu einer glitzernden Nummernshow des Glücks.

Künstlerische Leitung, Regie, Text: Franziska Jakobi // Performance, Zuarbeit Text: Nikita Petrosian // Dramaturgische Mitarbeit: Ruby Behrmann // Kostüm: Johanna Helen Baumann // Bühne: Kathrine Altaparmakov // Licht: Sönke Christian Herm // Musik: Simon Rösel // Produktion: Gregory Popov

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