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linksradikale - Politik und D.I.Y-Kultur
in Hamburg und Umgebung

Der Hype um KI

Warum wir besser von entfremdeter Intelligenz sprechen sollten.
Vortrag und Diskussion mit Max J.F. Schnetker

Flyermotiv für diese Veranstaltung. Im HIntergrund ist eine Strichzeichnung eines historischen Computers in Raumgröße verteilt auf mehrere Schränken und mit Schreibtischen zur Bedienung und Überwachung. Der Stuhl zum Schreibtisch weißt auf eine mögliche Präsenz von Menschen hin, ist aber leer, auch sonst sind keine Menschen auf dem Bild zu erkennen.

In den Denkmustern von Tech-Oligarchen und KI-Evangelist*innen greifen calvinistische Arbeitsethik, rechte Menschenbilder und autoritäre Zukunftsentwürfe ineinander. In Konzepten wie “Transhumanismus” und “Longtermismus” erhalten sie eine ideologische Form. Der Hype um „Künstliche Intelligenz“ lenkt nicht nur von diesem Hintergrund ab. Er vermeidet auch die Frage nach der Herkunft des Wissens, das für das maschinelle Lernen genutzt werden muss, um überhaupt erst den Anschein von Intelligenz erwecken zu können.

Wenn aber im KI-Hype die kollektive, digitalisierte geistige Arbeit der Menschheit mithilfe von Maschinen reproduziert wird, wie kann das Ergebnis dann das Eigentum einiger weniger sein – also eben jener latent menschenfeindlichen, ultrareichen Techbros?

Eine gemeinsame Veranstaltung von city/data/explosion, der Rosa Luxemburg Stiftung Hamburg und GWA St. Pauli

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