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in Hamburg und Umgebung

Wessen Leid zählt? Palästina, Erinnerungspolitik und die Herausforderung universeller Solidarität Vortrag und Diskussion mit Charlotte Wiedemann

Charlotte Wiedemann verbindet in ihrem Vortrag Gedanken aus ihrem Buch „Den Schmerz der Anderen begreifen. Holocaust und Weltgedächtnis“ mit aktuellen Beobachtungen zur Nahostpolitik.

Das Leben muss irgendwie weitergehen: Palästinenser*innen inmitten völlig zerstörter Gebäude im Stadtteil Sheikh Radwan in Gaza-Stadt. Foto: Khalil Kahlout/Flash90

Sie denkt historische Verpflichtung und internationales Recht zusammen und erörtert die Vision eines demokratischen Israel-Palästina für alle. Dazu gehört eine kritische Bewertung von Narrativen zur Geschichte des Zionismus und des palästinensischen Kampfes um Selbstbestimmung.

Charlotte Wiedemann hat ursprünglich in Göttingen Erziehungswissenschaften, Soziologie und Politik studiert und später in Hamburg eine Ausbildung zur Journalistin absolviert. Sie hatte Lehraufträge und hält häufig Vorträge an Universitäten sowie in der politischen Bildung. Sie ist taz-Kolumnistin und veröffentlicht Longreads in Le Monde Diplomatique, zuletzt zu Traumatisierungen in der syrischen Gesellschaft, zu Genozid-Erinnerungen in Namibia und zu Spaltungen im südafrikanischen Judentum.

Moderation: Martin Dieckmann

Gefördert durch die Landeszentrale für politische Bildung Hamburg

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