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DESCRIPTION:Vortrag und Diskussion mit Prof. Dr. Daniel Martin Feige\nDie F
 ortschritte im Bereich der Künstlichen Intelligenz werfen philosophische 
 Fragen auf. Wenn wissenschaftliche und literarische Texte\, Musikstücke u
 nd Bilder nicht allein durch Menschenhand\, sondern auch mit Hilfe von KI 
 erzeugt werden können\, drängt sich der Gedanke auf\, dass wir einer KI 
 rudimentäre oder sogar weitreichende geistige Fähigkeiten zuschreiben m
 üssen.\n\nDer Vortrag von Prof. Dr. Daniel Martin Feige zeigt\, dass es s
 ich hier um einen Fehlschluss handelt. Auf der Grundlage von Überlegungen
 \, die sich an einer Bestimmung des Begriffs des Denkens orientieren\, lä
 sst sich zeigen\, dass wir einer KI nicht die Fähigkeit des Denkens zusch
 reiben können.\n\nBegriffe wie \,Denken‘ auf Künstliche Intelligenz an
 zuwenden entdeckt – so die weitergehende These – nicht Geist an Orten\
 , wo wir ihn vormals nicht vermutet haben. Vielmehr bauen wir durch solche
  Zuschreibungen den Begriff unserer selbst als freier\, vernünftiger und 
 selbstbewusster Akteure um – ein Umbau\, der Ausdruck einer gleichermaß
 en technologischen wie politischen Bedrohung unserer deliberativen Fähigk
 eiten ist.\n\nZur Person: Daniel Martin Feige ist Professor für Philosoph
 ie und Ästhetik an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste in Stut
 tgart. Er studierte zunächst Jazz-Klavier\, dann Philosophie\, Germanisti
 k und Psychologie\; Promotion an der Goethe-Universität Frankfurt am Main
 \, Habilitation an der Freien Universität Berlin. Er forscht und publizie
 rt an der Schnittstelle von Fragen der philosophischen Ästhetik und philo
 sophischen Anthropologie in ihren Bezügen zu klassischen Themen der theor
 etischen und praktischen Philosophie. Jüngste Buch Buchveröffentlichung:
  „John McDowell zur Einführung“ (Hamburg: Junius 2026). Das Buch zum 
 Thema: „Kritik der Digitalisierung. Technik\, Rationalität und Kunst“
 .
LOCATION:IfKI - Institut für KI und demokratische Transformation
SUMMARY:Geist und künstliche Intelligenz. Warum eine KI nicht denken kann
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