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DESCRIPTION:Vortrag und Diskussion mit Jonathan Eibisch\nKritik des Autorit
 arismus - K-Gruppen als Zuspitzung einer autoritären Gesellschaftsform\n\
 nVortrag und Diskussion mit Jonathan Eibisch im LiZ (Libertäres Zentrum\,
  Karolinenstr. 21)\nDonnerstag\, 11. Juni 2026\, 19 Uhr\n\nSogenannte Kade
 r-Gruppen verschiedener Ausrichtung sind seit ca. 2021 deutschlandweit\, s
 ogar europaweit auf dem Vormarsch. Das Phänomen\, welches in den 70er und
  80er Jahren der BRD bekannt wurde\, wurde wiederbelebt. Neoleninistische 
 Gruppierungen bleiben dabei keineswegs nur obskure Vereinigungen von häng
 engebliebenen Alt-Genoss*innen. Vielmehr ziehen sie verstärkt junge Mensc
 hen an und reklamieren den Faktor Militanz für sich.\n\nFür Anarchist*in
 nen ist diese Entwicklung aus mehreren Gründen ärgerlich und beängstige
 nd. Zum einen werden autoritäre Kommunist*innen als unliebsame Konkurrenz
  erlebt. Andererseits kann bei ihnen zurecht verkürzte Herrschaftskritik\
 , verbunden mit aufgewärmten\, billigen Versprechungen konstatiert werden
 . Weiterhin prägen sie ihre Mitglieder und Sympathisant*innen in autorit
 ären Denkmustern und Verhaltensweisen und instrumentalisieren Bündnisse 
 um ihre Machtbasis auszubauen.\n\nSchauen wir genauer hin\, wird deutlich\
 , dass der Auftrieb des neoleninistischen Pseudo-Kommunismus Ausdruck und 
 Symptom von umfangreichen autoritären Zuspitzungen in der Gesellschaftsfo
 rm insgesamt ist. Wie in den 70er Jahren handelt es sich bei ihm um eine V
 erfallserscheinung von emanzipatorischen sozialen Bewegungen. Diese geht m
 it der Zunahme staatlicher Repression\, der Faschisierung weiterer soziale
 r Milieus\, der Verdrängung grundlegender Krisenerscheinungen\, dem Angri
 ff auf die liberale Demokratie\, sowie mit dem Abbau sozialer Sicherungen\
 , einher.\n\nWer K-Gruppen kritisiert\, muss sich ebenso die Frage stellen
 \, warum die AfD mittlerweile die meisten Stimmenanteile erhält und ein g
 roßer Teil der Bevölkerung extrem rechte Ansichten teilt oder offen unte
 rstützt. Thematisiert werden muss\, wie Regierungen Minderheiten in Geise
 lhaft nehmen\, um autoritäre Maßnahmen durchzusetzen oder warum viele ag
 gressiv darauf reagieren\, wenn Menschen sich selbst bestimmen wollen.\n\n
 Barriereinfos: Der Veranstaltungsraum ist ohne Stufen zugänglich. Toilett
 e ist ebenerdig aber relativ eng. Der Innenraum ist rauchfrei und stark de
 koriert. Keine Flashlights. Vor dem Eingang ist etwas eng und unwegsames K
 opfsteinpflaster. Es gibt keine Parkplätze direkt davor.
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SUMMARY:Kritik des Autoritarismus - K-Gruppen als Zuspitzung einer autorit
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