"Zeitenwende" - auch in der Sozialen Arbeit? (AKS Hamburg)
Der Arbeitskreis Kritische Soziale Arbeit Hamburg lädt zum Kennenlernen ein: Snacks, Getränke & Diskussion!

Wir laden herzlich ein zu einem sommerlichen Treffen mit Snacks und Getränken - eine gute Gelegenheit uns als AKS Hamburg kennenzulernen: Wir stellen uns, unsere Themen und Vorhaben vor und freuen uns über Neugierige.
Dabei wollen wir auch über die aktuellen Entwicklungen ins Gespräch kommen: Ob an den Kürzungen der Angebote für Kinder und Familien in Flüchtlingsunterkünften und (weiteren) drohenden Schließungen in der OKJA, bis hin zu den bundesweiten Einsparplänen - überall wird uns immer deutlicher, was uns in jüngerer Zeit erwarten soll: Während Milliarden für Aufrüstung ausgegeben werden, wird immer verschärfter bei
Gesundheit, Bildung und Soziales gekürzt.
Dabei geht es nicht nur um einen Abbau, sondern auch um einen Umbau: An den Orientierungen der Reformen z.B. im SGB II und auch in der ordnungspolitischen Neuausrichtung der Straßensozialarbeit in Hamburg wird deutlich:
“Was zunächst wie eine Vielzahl einzelner Maßnahmen erscheint, fügt sich damit zu einer neuen Ordnung der Hilfe” (Elke Alsago/Nikolaus Meyer, FORUM 2/2026).
Egal ob im Arbeitsalltag der Suchthilfe, im Jugendamt, an Schulen, in der Behindertenhilfe, auf dem Bauspielplatz, in der Straffälligenhilfe usw. – als Beschäftigte in der Sozialen Arbeit sind wir in zentrale soziale Widersprüche und unterschiedliche Interessen verstrickt.
Wir wollen die verschiedenen Stränge zusammen tragen, gemeinsam bewerten und überlegen, wie eine Perspektive der kritischen Sozialen Arbeit innerhalb dieser Entwicklungen aussehen kann.