Open-Air-Kino im Schrebergarten: Nói Albínói
Eingebettet in Blautöne isländischer Schneewüsten erzählt Nói Albínói
mit Melancholie und Charme eine herzliche Underdog-Geschichte über einen Außenseiter,
der sich in die Ferne träumt.

Open-Air-Kino im Kleingartenverein „Op Schulzens Eck“
Einlass ab 20:30 Uhr, Filmstart ca. 21:30 Uhr
Honartsdeicher Kehre - hinter der B75-Brücke
Film, Getränke und Snacks auf Spendenbasis
Wetter gut: Leinwand am Vereinsheim
Wetter schlecht: Leinwand im Vereinsheim
Wenn möglich gerne Decken und / oder Klappstühle mitbringen
Snacks, Drinks, Mückenspray, Toilette vorhanden
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Nói Albínói
ISL 2003 | 93 Min | OmU
Regie: Dagur Kári
Nói (Tómas Lemarquis), ein eigensinniger Außenseiter, lebt mit seiner Großmutter in einem abgelegenen Städtchen an einem Fjord im äußersten Norden Islands. Nói lässt sich vom Leben treiben, unbeeindruckt von der Schule oder den übrigen Dorfbewohnern. Umschlossen von hohen Bergen und im Winter monatelang eingeschneit, stellt dieser überschaubare Ort eine zu kleine Welt dar, als dass es Nòi gelingen könnte, sich in die soziale Gemeinschaft einzufügen. Gemeinsam mit Iris (Elín Hansdóttir), dem Mädchen von der Tankstelle, träumt er davon, dieser Welt zu entkommen, an deren Beschränktheiten er immerzu scheitert. Der Direktor verweist ihn der Schule, die Feuerwehr hat keine Verwendung für seine Arbeitskraft, in seinem Job als Totengräber verzweifelt er an der tiefgefrorenen Erde. Erst als eine Katastrophe den Miniaturkosmos in seinen Grundfesten erschüttert, ergibt sich für Nói die Gelegenheit auf ein neues, besseres Leben.